Aus aktuellem Anlass (München-Münster, Hochzeit der Nichte meiner Frau) bin ich wieder in den Genuß der eher zweifelhaften Sicherheitskontrollen am Flughafen gekommen, zur Abwechslung in München, fliege ich doch sonst höchstens 1x im Jahr von Frankfurt aus in den Urlaub.
Als eher seltener Fluggast, gleich wird klar warum, und Gewohnheitstier, habe ich gleich zwei Fehler gemacht: Meinen Rasierschaum (150 ml, aber praktisch leer) hatte ich im Kulturbeutel dabei, man möchte sich an so einem wichtigen Tag ja nicht als Waldschrat präsentieren. Und meinen Flaschenöffner, der mich in Form eines rund 30 Jahre alten Schweizer Taschenmessers fast immer begleitet. Die beiden Klingen sind inzwischen allerdings so stumpf, dass das Messer wohl nur noch eine Gefahr darstellt, wenn man mit viel Schwung damit nach jemandem wirft und ihn oder sie versehentlich am Kopf trifft. Ein ebenso schweres Smartphone scheint mir da im Vergleich nicht weniger gefährlich, besitzt mein Schweizer Taschenmesser doch nicht mal eine scharfe Kante. Continue reading






